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Wolfenbüttel: Sternsinger im Landeskirchenamt

70 Kinder der beiden katholischen Gemeinden St. Ansgar und St. Petrus sammeln Geld für Kinder in Not

Von Jörg Kleinert und Stephanie Peißker

WOLFENBÜTTEL. Erstmals haben die Sternsinger der beiden katholischen Gemeinden St.  Ansgar und St.  Petrus das Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche besucht. 70  Sternsinger brachten Gottes Segen.

Im Tagungshaus der Landeskirche wartete Oberlandeskirchenrat Robert Fischer als stellvertretender Landesbischof gemeinsam mit Mitarbeitern des Landeskirchenamtes gespannt auf die Kinder. Die zogen mit Jürgen Selke-Witzel in den Saal ein.

"Wir kommen daher aus dem Morgenland", sangen die Sternsinger. Selke-Witzel berichtete den Mitarbeitern des Landeskirchenamtes, dass sie an diesem Tag rund 200  Häuser in Wolfenbüttel besuchen würden.

Bundesweit sammeln in diesen Tagen 500000  Sternsinger. "Es ist die größte Aktion von Kindern für Kinder in Not", sagte Selke-Witzel. Im vergangenen Jahr hätten die Kinder rund 40  Millionen Euro gesammelt. In diesem Jahr sei das Geld unter anderem für kolumbianische Kinderprojekte bestimmt.

Robert Fischer betonte: "Wir freuen uns, dass ihr hier seid." Er habe im Landeskirchenamt für die Sternsinger gesammelt. Es seien 500  Euro zusammengekommen. "Weil das Geld viel zu schwer für euch wäre, gebe ich euch einen symbolischen Scheck mit", so Fischer.

Die Sternsinger schrieben den Segen 20*C+M+B*09 an die Tür. Die Zahlen stehen für das Jahr  2009, CMB für "Christus mansionem benedicat", "Christus segne das Haus".

So manch einer wunderte sich gestern Vormittag in Schladen, als orientalisch anmutende Gestalten in bunten Gewändern, mit goldenen Krönchen und farbigen Turbanen durch die Straßen wanderten - und viele hatten sie auch schon erwartet. Frostige Temperaturen und etwas Schnee hatten die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde nicht aufhalten können.

Im Verwaltungsgebäude empfing Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert den Besuch aus dem Morgenland. Mit einem Lied begrüßten die Sternsinger Irina-Maja Förstel, Jessica Keie, Luisa Dzaebel und Björn Kleinert einige Mitarbeiter auf dem Flur. Obwohl in diesem Jahr erstmals in der Mission der Heiligen Drei Könige unterwegs, waren die Vier fast schon alte Hasen. In den vergangenen Tagen hatten sie bereits mehrere Auftritte. In einem Gedicht verkündeten sie Gottes Segen und schrieben ihn mit Kreide an das Gebälk über der Eingangstür.

Memmert bedankte sich mit einer Geldspende. Doch auch für die Vier war etwas dabei. Kalte und nasse Füße und triefende Nasen für den guten Zweck wurden mit Bonbons, Schokolade und Limonade belohnt.

Anschließend klingelten die Sternsinger noch an den Türen der drei Schladener Kindertagesstätten. Am nächsten Sonntag sprechen sie im Gottesdienst in der evangelischen Kirche letztmals in diesem Jahr ihren Segensspruch.

 

Bericht der BZ vom 6. Januar 2009

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttel, 6. Januar 2009, Wolfenbütteler Zeitung, Seite 31

 

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